Kategorie: Zuhause

2 Linke Hände können kein Treppenschutzgitter bauen

Wenn sich Babys oder Kleinkinder in einem Haus mit einer oder mehreren Treppen aufhalten, dann ist das in der Regel nicht ungefährlich und kann unter bestimmten Umständen zu sehr schlimmen Unfällen führen. Damit die Kinder vor der Treppe und den Verletzungen, welche mit dieser einhergehen können, wenn die Kinder von dieser fallen, geschützt werden, sollte unbedingt ein sicheres Gitter oben und unten an der Treppe angebracht werden. Nun stellen sich viele die Frage, ob es sich lohnt ein solches Treppenschutzgitter zu kaufen oder in ob man dieses selbst bauen kann?

Wie aufwändig ist denn bitte selber bauen?

Im Internet habe ich hier eine Bauanleitung gefunden und irgendwie sah mir das schon sehr kompliziert aus.

Das folgende Video hat mich dann bestätigt.

Sorry, aber das ist mir dann echt zu aufwändig, deshalb habe mich letztendlich dazu entschlossen auf den Bau eines Treppenschutzgitters zu verzichten und mir eines zu kaufen.

Günstig, einfach und schnell?

Ich habe mich bezüglich des Baus eines Treppenschutzgitters und dem Kauf eines solchen Gitters für den Schutz der Treppe umfassend informiert. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Preise für die unterschiedlichen Modelle, aus welchen man auf dem Markt wählen kann, sehr gering sind und man diese bereits zu sehr günstigen und erschwinglichen Preisen kaufen kann.

Da ich mit Kleinkindern zu Hause keine Zeit und auch keine Energie und Kraft hatte das Treppenschutzgitter selbst zu bauen, habe ich mich für den Kauf entscheiden. Die Gitter sind nicht nur äußerst günstig, sondern lassen sich auch auf die breite der jeweiligen Treppe anpassen und sind absolut fest, stabil und sicher.

Lohnt es sich überhaupt ein Treppenschutzgitter selbst zu bauen?

Da die Treppenschutzgitter, welche man sich auf dem Markt kaufen kann, in den unterschiedlichsten Preisklassen erhältlich sind und man sich diese somit, wie ich bereits erwähnt habe, schon zu einem sehr geringen Preis kaufen kann, stellt sich natürlich die Frage, ob sich der Bau eines solchen Gitters lohnt.Ich habe mir zum Beispiel das günstige Safety First gekauft und bin zufrieden damit. Der Preis war unter 40 Euro, was echt top ist, wenn man bedenkt, dass es hier auf den 2. Platz unter den Treppenschutzgittern gelandet ist.

Das Material und auch den Arbeitsaufwand, welchen man für dieses Vorhaben benötigt, stehen meiner Meinung nach in keiner Relation zu den günstigen Modellen auf dem Markt. Deshalb lohnt es sich nicht sonderlich sich Arbeit mit dem Bau eines Treppenschutzgitters zu machen.

Einzigartige Architektur

Es gibt eine Situation, in welcher ich zu dem selbstständigen Bau eines Treppenschutzgitters raten würde. Denn, wenn die Standart Modelle für eine ganz besondere Treppe mit außergewöhnlicher Architektur nicht passen, kann man, wenn man über das notwendige Fachwissen verfügt, das Treppenschutzgitter selbst bauen. Wichtig ist aber, dass dieses absolut sicher und fest ist und somit die Kinder angemessen vor der Treppe und somit vor Verletzungen schützt.

Es ist mal wieder soweit

Es ist ja sowas von unglaublich und außerdem auch noch höchst sensationell, aber tatsächlich gibt es von mir nach ein paar Monaten Pause mal wieder einen Beitrag.

Ich weiß gar nicht, warum, aber es hat mich mal wieder gepackt. Ich fange einfach an:

Samstagmorgen:

Die Kinder lassen uns bis um halb neun im Bett liegen, so dass der Start in den Tag als „gemächlich“ und „entspannt“ zu bezeichnen ist. Als wir aufstehen, erste Aktion: Wettercheck auf dem Balkon, denn wir sind heute Nachmittag mit ein paar Freunden zum Grillen verabredet. Sieht ganz gut aus. Zu warm soll es heute nicht werden, aber trocken bleiben. Der Sommer macht nämlich hier in Freiburg grad, sehr zu meinem Leidwesen, ganz schön Pause..

Nach dem Frühstück setzt sich der Sohn ans Schlagzeug.

Ich bereite in der Zeit ein bisschen Salat vor für das Grillen. Der Mann schnappt sich irgendwann die Kinder und nimmt sie mit zum Einkaufen.

Als alle wieder zu Hause sind, bin ich auch fertig mit meinen Salaten. Die Kinder haben dem Mann auf dem Flohmarkt ein paar CDs aus den Rippen geleiert und verziehen sich in ihre Zimmer, um die CDs zu hören.

Nach einer Weile gehe ich noch einmal mit den Kindern los, Baguette holen. Leider hat unser Lieblingsbäcker keine Baguettes mehr im Angebot, weshalb wir umdisponieren müssen.

Macht aber nichts…

…denn so können wir das Ganze mit einem Schlenker an einer von Freiburgs zahlreichen Riesenbaustellen verbinden.

Ganz schön viel Beton. Ich muss bei Gelegenheit mal checken, ob der Bebauungsplan auch ein bisschen was Grünes vorsieht :-/
Aber es ist schon viel passiert. Ich komme hier nicht oft vorbei.
Irgendwann geht es wieder Richtung Heimat. „Oh, Mama, da, ein Freibad!“ Tjaha, guckst du!
Am Nachmittag treffen wir uns dann mit ein paar Freunden zum Grillen und es wird so ein schöner Nachmittag, dass ich das Fotografieren ganz vergesse. Nur das Kleid, das ich einmal der Tochter genäht habe und welches jetzt die Tochter einer Freundin trägt, hat es auf ein Bild geschafft. So schön, wenn man solche Sachen so weitergeben kann!

Sonntagmorgen: da es am Samstag dann doch etwas später wird, dürfen wir erneut lang schlafen.

Nach dem Sonntagsfrühstück mit Brötchen gehe ich auf meine Sonntagslaufrunde. Nicht nur für den Blog, sondern auch für die Kinder fotografiere ich diese Biene (Bienchen!!) 🙂

Es ist super Laufwetter, schon warm, aber nicht zu warm, für mich optimal!
Ich habe übrigens seit ein paar Wochen neue Laufschuhe von New Balance und bin mit denen auch ganz zufrieden. Die besten Laufschuhe der letzten Jahre waren aber immer noch die Sauconys. Allen Freiburgern, die gerne mal Laufschuhe mit super Beratung und jenseits von Asics und Co. kaufen wollen, lege ich bei dieser Gelegenheit übrigens mal den Tempomacher im Freiburger Rieselfeld ganz schwer ans Herz!

Zum Mittag gibt es Salatreste von gestern.

Am Nachmittag plane ich mit den Kindern einen Ausflug zum Freiburger Mundenhof, heute mal als „Fan-Girl“ 🙂

Das einzige Mal, dass ich ein T-Shirt auf einem Konzert kaufe, und dann läuft das blöde Ding nach einer Wäsche total ein. Jetzt wurde aus Größe M Größe XS und ich HASSE es, wenn Klamotten so eng sitzen. Aber das Shirt ist so toll, deshalb muss es ab und zu doch mal sein.
Erste Station am Mundenhof: Ziegen (Zicklein!).

Hier sehen Sie mein großes Vorbild, tatdaaaaa!

Am Restaurant gibt es für die Kinder Eis und eine Limo zum teilen, für mich ein alkoholfreies Weißbier.
Die Kinder spielen noch etwas auf dem Spielplatz, erstaunlich harmonisch, haben wir doch grad mal wieder eine der zahlreichen Phasen, in denen Gemeinsames fast gar nicht geht (nerv…).

Auf den Dächern sitzen eine Menge Störche.
Dann gehen wir noch in den grad dort in einem Zelt aufgebauten „Parcours der Sinne!.
Was natürlich nie fehlen darf, ist ein Besuch im Aquarium. Caipirinha, äh, hi, Piranha!
Und Geckos einmal von unten..
… und einmal von oben!
Auf dem Rückweg bietet sich uns noch ein bei den Kindern sehr beliebtes Bild, ähnliche habe ich glaub ich schon öfter mal in Blogposts gezeigt: Wasserbüffel im Wasser.

Das war ein schöner, vergleichsweise entspannter Nachmittag mit den Kindern – endlich mal wieder, nachdem wir uns durch viele der letzten Sonntage ziemlich durchgequält haben, nachdem wir unsere Sonntagnachmittagstreffen mit unseren lieben Freunden nicht mehr halten können, da die im Mai leider nach Hamburg gezogen sind – ziehen mussten, aus beruflichen Gründen. Aber, so ist das Leben, und wir werden uns auch wieder einfinden.Zu Hause gehen die Kinder nur noch schnell unter die Dusche und dann kurz vor den TV. Nach dem Abendessen geht es flott ins Bett und für den Mann und mich noch ein bisschen bei schönem Wetter auf die Terrasse. Sommer, I love you!

Meine erste Babytrage

Bei meinem ersten Kind habe ich täglich und ganz herkömmlich einen Kinderwagen genutzt. Von Tragetüchern oder einer Babytrage habe ich damals zwar etwas gehört und gewusst, dass es sie gab aber es war irgendwie keine richtige Option für mich. Nachdem mein erstes Kind dem Wagen entwachsen war, habe ich öfters andere Mütter gesehen, die ihre Kinder vor der Brust trugen.

Ich gestehe, dass ich traurig war. Insbesondere darüber, dass ich vom Tragen so wenig wusste. Ich musste mich täglich einer Vielzahl von Herausforderungen stellen, die bedingt durch einen sperrigen Kinderwagen auf mich warteten. Natürlich habe ich mein Kind stolz im Wagen vor mich hingeschoben. Dennoch sah ich diese anderen Mütter, die ihre Kinder stolz vor ihrer Brust trugen.

Im Nachhinein blicke ich etwas wehmütig zurück. Bei meinem jetzigen Kind wollte ich es anders Handhaben und informierte mich über diverse Tragemöglichkeiten. Ich las und recherchierte viel im Internet. Schnell war klar, dass ein Tragetuch nicht zu mir oder besser zu uns passt. Tatsächlich verfüge ich nicht über die Ruhe und Zeit mein Kind sorgfältig einzubinden. Für mich stand relativ schnell fest, dass es eine Babytrage werden soll.

Bei der Vielzahl an verschiedenen Anbieter ist es sehr schwer die richtige Wahl zu treffen. Es gibt so viele verschiedene Varianten und Ausführen, wodurch man schnell den Überblick verliert. Meine Hebamme erzählte mir bei der Nachsorge, dass sie ihr Baby in einer Ergobaby getragen hat. Von der habe ich schon viel positives in diesem Babytrage-Test gelesen. Ich recherchierte und stieß auf eine Trageberaterin in meiner Stadt. Zu ihrem Angebot zählen unter anderem Tragen dieses Herstellers. ich vereinbarte einen Termin und ließ mich überraschen. Sie zeigte mir neben der Ergobaby eine weitere Babytrage und überließ mir beide zum testen. Das fand ich super!

Recht schnell lernte ich die Vorteile einer Babytrage kennen. Während mein Baby vor meiner Brust schlummerte, hatte ich beide Hände frei. Bei meinem ersten Kind war es kaum möglich die Aufgaben im Haushalt zu erledigen und es meinem Baby recht zu machen. Also habe ich zugeschlagen und mir meine eigene Ergobaby gekauft. Durch die Babytrage ist es mir nun möglich, den Haushalt zu erledigen und dabei mein Baby in den Schlaf zu tragen. Besonders schön finde ich, dass ich so ausreichend Zeit für mein großes Kind habe. Davor hatte ich besonders viel Sorge. Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich es tun und mein erstes Kind tragen. Die enge Verbindung die nun zu meinem Baby entstanden ist, habe ich der Ergobaby zu verdanken. Es ist so ein tolles Gefühl. Neun Monate habe ich mein Kind in meinem Bauch durch die Welt getragen. Nun trage ich mein Baby vor meiner Brust und genieße diese wundervollen und entspannten Momente.

Aufregendes 2017

Hallo ihr Lieben,

Weihnachten ist nun vorbei. Wir hatten tolle, gesegnete Tage bei und mit unseren Liebsten. Die Kinder haben, trotz der ganzen Aufregung, gut mitgemacht. Isabella kam aus dem Stauen nicht mehr raus – überall gab es Geschenke und dann auch noch für sie. Was gibt es schöneres als leuchtende Kinderaugen? Elias sah das Ganze mit seinen 5 Monaten alles etwas pragmatischer – was gibt es schöneres als die eigenen Füße? 😀

Nun steht das Jahr 2016 vor der Tür und damit eine aufregende Zeit für uns. Wir haben nämlich ein neues Projekt – unser Eigenheim. Seit Wochen bin ich auf der Suche nach Inspiration. Zur Zeit sitzen wir gerade an den Bauplänen. Gar nicht so einfach alle Wünsche und das eigene Budget unter einen Hut zu bekommen. Groß, aber nicht zu groß. Drei Kinderzimmer, zwei Badezimmer, offene Küche, Schlafzimmer, Garage… Die ersten Entwürfe sind gemacht, aber es gibt noch viel zu entscheiden.

Bevor das neue Haus gebaut werden kann, muss jedoch das alte Haus erstmal weichen. Ich habe vor das Bauunterfangen mit euch zu teilen und euch über die Fortschritte auf dem Laufenden zu halten.

Außerdem werde ich das Projekt “Wunschgewicht” weiter in Angriff nehmen. Die ersten 20 kg sind bereits runter von den Hüften und weitere Kilos sollen folgen. Ich freue mich, wenn ihr mich auf meinem Weg begleitet.

Ab nächstes Jahr werde ich mich außerdem an einer veganem Ernährung versuchen. Durch die Low-Carb-Ernährung kann ich Fleisch einfach nicht mehr sehen. Außerdem habe ich seit der Schwangerschaft mit Elias Probleme Milchprodukte zu verdauen. Um mich auf dieses Projekt vorzubereiten, habe ich viele Bücher gelesen. Schließlich möchte man sich auch vegan nicht einseitig ernähren. Auch an diesem Weg werde ich euch teilhaben lassen.

Gespannt bin ich außerdem auf die Entwicklung unserer Mäuse. Elias hat zwischen den Tage schon seine erste Zähnchen bekommen.

Wie ihr seht hat 2018 viel für uns im Gepäck.

Welche Projekte habt ihr für das neue Jahr?

Barfuß

Hallöchen ihr Lieben,

ich muss euch etwas erzählen. Die kleine Prinzessin hat mich wieder ordentlich zum Lachen gebracht. Sie liebt es barfuß zu sein. Daher versteht es sich von selbst, dass Schuhe, obwohl sie auch Schuhe liebt, nur dann angezogen werden, wenn es unbedingt sein muss, sprich, wenn wir unterwegs sind. Wie spießig von mir.

Wir sind also um die Mittagszeit mit dem Auto unterwegs. Die Kids sind müde, hungrig und dementsprechend anstrengend. Und was macht dann die Zuckermaus? Richtig! Die Schuhe stören und sie fängt an sich auf dem Rücksitz auszuziehen. “Großartig!” denke ich so für mich. Es folgt ein Diskussion zwischen Mutter und Tochter. Klar – diskutiere mit einer eineinhalbjährigen – sinnvoll. Inzwischen hat sie nackte Füße. Ich atme tief durch und sage schließlich ohne nachzudenken: “Toll Isabella. Riech mal an deinen nacki Füßen!” Gesagt. Getan. Die Kleine nimmt ihre Füße in die Hand und riecht kräftig dran und zur Antwort sagt sie schließlich: “KÄSE!” 😀

Genießt den Tag!

Wo ist sie nur?

Hallo ihr Süßen,

über den 3. Oktober war ich Strohwitwe. Papa Pino hat sich ein schönes Wochenende mit seinen Jungs gemacht – muss schließlich auch mal sein.

Er war das erste Mal unterwegs, seitdem die Kinder da sind, und Isabella hat ihren Papa sehr vermisst. Den ganzen Tag hieß es “Papa arbeiten?!”. Und weil er so vermisst wurde, musste natürlich auch in Papas Bett geschlafen werden. ☺️

Mitten in den Nacht von Freitag auf Samstag werde ich aus dem Schlaf gerissen, weil ich die kleine Maus “Mama” jammern höre. In diesem Moment dachte ich, “vielleicht ist sie aus dem Bett gefallen und hängt mit den Beinen unter dem Bett fest oder ähnliches” – ich hatte den Fussboden vor dem Bett extra mit den Tageskissen ausgelegt. Schnell mache ich das Licht an, um sie wieder ins Bett zu holen.

Huch. Keine Isabella zu sehen. Nanu. Wo war die kleine Maus. Ich höre erneut “Mama?!”. Ich sah mich im Schlagzimmer um, aber keine Spur von Isabella. Schließlich wagte ich einen Blick unter das Bett und da ist die Zuckerschnute, völlig verschlafen und offensichtlich auch völlig irritiert über ihren Aufenthaltsort.

Schöne Gestaltungsideen für jeden Raum (Gastartikel)

Hallo ihr Lieben,

wie ihr wisst, wollen wir im nächsten Jahr unser Eigenheim bauen. Ich bin natürlich bereits auf der Suche nach tollen Idee zur Raumgestaltung. So kam die Anfrage der lieben Laura für einen Gastartikel gerade zur rechten Zeit. Viel Spaß! 🙂

Schöne Gestaltungsideen für jeden Raum (von Lisa Caramello)

In seiner Wohnung oder seinem Eigenheim fühlt man sich in der Regel auch erst dann wirklich wie in einem Zuhause, wenn das Zuhause einen Charakter bekommen hat. Diesen Charakter erhält es vor allem durch dekorative Maßnahmen und da man sich in jedem Zimmer seines Zuhauses wohl fühlen soll, gibt es für jeden Raum schöne Gestaltungsideen.

Das Wohn- und Schlafzimmer

An Dekorationsgegenständen gibt es reichlich Auswahl die sich sowohl in lokalen Geschäften als auch in Online-Versandhäusern finden lässt. Wo auch immer man seine Dekoration her bezieht: sie sollte dem Raum eine Wohlfühlatmosphäre verschaffen. So kann man seinem Wohnzimmer beispielsweise Leben einhauchen durch schöne Leinwandbilder. ( findet man zum Beispiel hier) Passend zu den Möbeln des Wohnzimmers können dies leuchtende und schrille Bilder sein oder Ruhe ausstrahlende dezent. Immer mehr im Kommen ist der Shabby Chic. Doch müssen es nicht immer ganze Schrankwände sein, mit denen man sein Wohnzimmer in diesem Look gestalten muss. Auch schon kleine Accessoires wie Holzherzen oder kleine Hocker tragen zu einer wohligen Atmosphäre in den vier Wänden bei. Ähnlich verhält es sich im Schlafzimmer, wobei man hier zwecks erholsamen Schlafes eher auf schrille Farben verzichtet werden sollte. Stattdessen kann im Schlafzimmer ein cremefarbener dekorativer Teppich seinen Platz finden oder aber eine mit Arabesken verzierte Decke. Als Ort der Ruhe sind farbenfrohe Bilder hier eher fehl am Platz. An dekorativen Artikeln können hier neben Teppich und Arabeskendecke jedoch noch Pflanzen wie z. B. Orchideen ihren Platz finden.

Ein dekoratives Badezimmer

Auch das Badezimmer lässt sich dekorativ schön gestalten. So findet jeder irgendwo einen freien Platz an dem sich z. B. Muscheln platzieren lassen. Oder wie wäre es mit einem Fischernetz quer über einen Teil der Wand? So eines lässt sich in jedem Handel für Deko-Artikel finden und kinderleicht an die Wand bringen. Es sei denn natürlich, man sieht für seine Wand eher eine Fototapete vor. Diese macht sich im Badezimmer nämlich sehr gut. Eine solche Tapete ist ein echter Hingucker, doch hält man sich im Bad nie so lange auf als dass man sie irgendwann als störend oder “too much” empfinden würde. Ansprechend für das Badezimmer wäre beispielsweise eine Tapete mit einem Strand- oder Unter-Wasser-Motiv – eben typisch Badezimmer.

Die heimische Küche

Der Ort an dem man kocht und sich – in einigen Fällen – danach auch den Bauch voll schlägt. Gut, wenn da schon die Dekoration zum Kochen, Backen oder Kaffeetrinken einlädt. Eine dekorative Küche sollte demnach mehr sein als nur eine nett platzierte Tischdecke auf dem Esstisch. Möchte man Klischees bedienen, hängt man sich Bilder von vollen Kaffeetassen an die Wände, liebt man es etwas moderner, so finden schräg versetzte Glasbilder von Zitronen und Limonen ihren Platz neben dem Hängeschränkchen und will man es ganz auf die Spitze treiben, legt man einen kleinen Ausleger mit Kaffeebohnenmotiv in der Küche aus. Ganz gleich, ob man seine Zimmer nun in unterschiedlichen Farben streicht, sie mit passenden Bildern behängt, Fototapeten verwendet oder einfach “nur” Dekorationsgegenstände auf Fensterbrett und Regale stellt – ein Zuhause wird erst dann zu einem Zuhause, wenn es die Person widerspiegelt, die darin wohnt und das tut sie mit einer schönen, passenden Gestaltung der verschiedenen Räumlichkeiten.

Wir brauchen einen neuen Rhythmus

Hallöchen meine Lieben,

nach einem langen zu-Bett-geh-Kampf mit unseren Mäusen – den ich übrigens gewonnen habe – sitze ich jetzt mit einer Schüssel frischem Mikrowellenpopkorn und Traubensaft auf der Couch und komme nach Wochen endlich mal wieder dazu ein paar Zeilen zu tippen.

Wo fange ich an? Ist es mit zwei Kindern immer so anstrengend? Mit einem Kind habe ich mich, nachdem wir unseren Rhythmus gefunden hatten, als “Supermom” gefühlt. Das Kind lief in der Spur, wuchs und entwickelte sich prächtig, der Haushalt war gemacht und es blieb nach allen Pflichten auch noch genügend Zeit für andere schöne Dinge, wie spielen, backen, basteln, nähen und vieles mehr. Was ist passiert? Unser Leben steht seit der Geburt unseres kleinen Rabauken völlig Kopf. Ich bin froh, wenn ich mittags Zähne geputzt habe und mehr als eine Unterhose trage. 😛 Ich springe von Kind zu Kind. Alles dreht sich. Ich möchte beiden Kindern gerecht werden. Beide Mäuse sollen volle Beachtung genießen und rundum zufrieden, ausgelastet und glücklich sein. Doch wie gelingt das? Wenn die Maus zu weinen beginnt, weil ihr etwas nicht passt, weint der Kleine mit und wenn der Zwerg weint, weil er Hunger bekommt oder weil er auf den Arm möchte, dann fängt die Maus auch zu weinen an. Zwei weinende Kinder sind zwei zu viel.

Ich möchte wieder “Supermom” sein, mit den Kindern spielen, basteln und die Welt entdecken, nebenbei den Haushalt und den Garten schaffen und dazu noch blendend aussehen. 🙂 Stellt sich das jemals wieder ein? Ich bin bestimmt zu ungeduldig.

Um nicht jeden Tag bis mittags in Unterhose herum zu laufen, erarbeite ich mir gerade einen neuen Tagesablauf – ein neuer Rhythmus muss her. Ich muss kräftig umstrukturieren. Wenn die Kinder schlafen, muss jetzt wesentlich mehr erledigt werden – Haushalt, Körperpflege etc.. Sobald die Schätze wach sind, schaffe ich nichts mehr nebenbei und möchte mit ihnen lachen und spielen. Und wenn es gut läuft, wünsche ich mir abends Zeit für all die schönen Dinge, die ich noch so gern mache, wie schreiben und nähen. Habt ihr, als erfahrene Mamis, Tipps für eine frische Zweifachmami wie mich?

Neben diesen alltäglichen Schwierigkeiten nervt mich meine Figur. Der kleine Mann ist zwar erst vier Wochen alt, aber ich möchte gern schon wieder in Form kommen. Habt ihr Tipps, Ideen und/oder Wünsche was ich machen oder probieren könnte? Der kleine Prinz kämpfte in den ersten Tagen seines jungen Daseins mit Bauchweh durch Luft im Bauch. Darum habe ich bereits meine Ernährung geändert und verzichte völlig auf Milchprodukte, weil ich diese seit der zweiten Schwangerschaft nicht mehr vertrage.

So, nun wünsche ich euch noch einen schönen Abend und falle völlig geschafft ins Bett. Aber vorher noch schnell ein Bild von den beiden Zuckermäusen. So schön!! Für die beiden hüpfe ich auch noch länger bis mittags im Höschen durchs Haus. 🙂

Gute Nacht.

Elias Alexander

Hallo ihr Lieben,

“wenn Träume Hand und Fuß bekommen und aus Wünschen Leben wird, dann kann man wohl von einem Wunder sprechen.”

Unser zweites Wunder, Elias Alexander, erblickte am 23. Juli 2017 um 2.44 Uhr mit einem Gewicht von 3590 g und einer Länge von 53 cm das Licht der Welt.

Wir sind überglücklich und stolz.

Inzwischen ist der kleine Schatz gute zwei Wochen bei uns und langsam spielt sich hier alles ein. Man braucht einen ganz neuen Rhythmus mit zwei Kindern. Man braucht nicht nur eine gefühlte Ewigkeit, bis man aus dem Haus komm, sondern hat ständig das Gefühl man würde verreisen, weil man so viele Sachen mit sich schleppt. Isabella liebt ihren Bruder über alles. Es ist so schön zu sehen. Sie will ihn immer küssen und kuscheln. Von der “Bilderbuchfamilie” sind wir allerdings noch entfernt. Es fehlt Routine. Außerdem kann man sich nicht einfach jeder Zeit hinlegen und den versäumten Schlaf aus der Nacht nachholen, denn wenn der Zwerg endlich schläft – der kleine Schatz kämpfte in den ersten Tagen mit Bauchweh – möchte die Große Aufmerksamkeit. Alles muss Mama machen und probieren. Außerdem will sie überall dabei sein. So anstrengend es auch ist, so schön ist es auch. Ich freue mich auf die Zeit und die Herausforderungen, die vor uns liegen.

Geburtsbericht

Nachdem ich lange auf Wehen warten musste, Elias ist schließlich “erst” bei SSW 40+3 geboren, hatte ich am Mittwoch, den 22. Juli, “endlich” von allein leichte Wehen, ich bin immer so ungeduldig. 🙂 Mittags, bei dem Kontrolltermin, waren die Wehen sogar schon gut auf dem CTG sichtbar. Meine Hebamme prophezeite mir eine baldige Geburt, wenn es dabei bliebe. Ihr könnt euch meine Enttäuschung vorstellen, als die Wehen gegen 14 Uhr bereits wieder verschwunden waren.

Abends war ich mit meiner Hebamme zur Akupressur verabredet. Da seit etwa 17 Uhr die leichten Wehen allerdings zurück waren, kontrollierte sie meinen Zustand zunächst mit einem CTG. Schnell war klar, dass es statt Akupressur eine Geburt geben würde. Also rief ich Papa Pino an, dass er mich abholen und wir ins Krankenhaus fahren müssen – die Wehen kamen bereits alle 7 Minuten.

In der Klinik angekommen, wurde ich erneut ans CTG angeschlossen (ca. 21 Uhr) und währenddessen aufgenommen, der Abstand verkürzte sich in diesen eineinhalb Stunden auf zwei bis viel Minuten und wurden langsam aber sicher wurden die Wehen sehr unangenehm und schmerzhaft. Jetzt begann die schlimmste Phase in dieser Geburt für mich. Das Klinikpersonal befand sich im Schichtwechsel, so dass weiter Maßnahmen und Wünsche, wie Bad und PDA, etwas warten mussten. Zum Schluss dieser Phase war es mir nicht mehr möglich die Wehen richtig zu atmen. Ich habe nur noch gejammert und gemeckert und konnte mich nur noch schwer konzentrieren. Als dann “endlich” die PDA lag (ca. 0.30 Uhr), gebadet habe ich nicht mehr, war die Geburt einfach nur noch entspannt. Ich konnte so super für den kleinen Mann atmen, dass er bestmöglich mit Sauerstoff versorgt wurde, was für ihn die Geburt so angenehm wie möglich machte. Durch die PDA war ich dieses Mal völlig schmerzfrei und konnte den Druck ziemlich lange ertragen. Die Hebamme in der Klinik sagte uns, je länger ich den Druck halten könne und je langsamer “wir” dann pressen würde, desto kleiner wäre das Risiko, dass “etwas” kaputt ginge. Schließlich war unser Sonnenschein um 2.44 Uhr nach langen 40 Wochen des Wartens endlich in unseren Armen.

Bis zum nächsten Mal

Die ersten Wochen zu viert

Hallöchen ihr Süßen,

Elias ist inzwischen gute 6 Wochen alt und bei uns laufen die Uhren immer noch anders. Ich springe von Kind zu Kind, von Projekt zu Projekt und von Treffen zu Treffen.

Damit ich überhaupt mal wieder was zum Besten geben kann und ihr mal wieder ein Update bekommt, schreibe ich inzwischen Satz für Satz in jeder freien Minute. Dann muss ich vorm Posten nur noch alles in Form bringen und Bild zufügen. Schon verrückt, wie so ein kleiner Schatz alles durcheinander bringen kann. ☺️ So liege ich hier nun im Bett, das eine Kind an der Brust das andere im Rücken und verfasse ein paar Zeilen.

Um Isabella die nötige Beschäftigung zu verschaffen, sind wir in Spiel- und Bastelgruppen, Treffen uns mit anderen Mamis auf Spielplätzen oder privat, gehen zum Eltern-Kind-Turnen und vieles mehr. Die kleine Prinzessin blüht richtig auf und findet sich in ihrer neuen Rolle als “große Schwester” inzwischen gut zurecht. Sogar das Einschlafen klappt wieder, naja meistens.

Der kleine Mann machte uns in den ersten Wochen seines Lebens auch ein paar Sorgen. Er lies sich überhaupt nicht ablegen und hatte Probleme mit dem Einschlafen. Seitdem wir am Montag beim Ostheopaten waren und Blockaden in der einen Schulter gelöst wurden, ist es zum Glück alles  entspannter mit dem Zwerg. Er schläft gut und “spielt” auch mal ein paar Minuten allein. Es müssen ja nicht immer Blockaden sein, die die Zwerge quälen und es ist auch klar, dass so kleine Würmchen noch viel Nähe brauchen. In Elias Fall war die Behandlung Gold wert.

Mittlerweile haben wir die Bilder von unserem Neugeborenen-Shooting bei der bezaubernden Nina Lieth bekommen. Ich bin total begeistert. Bereits das Shooting selbst war toll. Nina ist Hebamme und selbst Mutter von zwei Kindern. Man fasst sofort Vertrauen und sie geht besonders behutsam und liebevoll mit den Minis um. Außerdem lässt sie sich super viel Zeit, man hat nicht das Gefühl gehetzt zu werden. Wir waren gute 4 Stunden bei ihr. So war genug Zeit zum Stillen und Wickeln, verschiedene Motive auszuprobieren und die Kinder bei Laune zu halten. Anschließend bearbeitet Nina die Bilder noch, um trockene Hautstellen oder andere kleine Hautunebenhalten verschwinden zu lassen. Und das Ergebnis ist der Knaller

Ich bin sehr glücklich, dass dieses Mal die Bilder so schön geworden sind. Bei Isabella sind wir ja leider an die Falschen geraten.

In der zweiten Jahreshälfte fallen bei uns in der Familie immer viele Geburtstage an, so dass ich gerne etwas im Voraus plane. Zur Zeit bespreche ich mit unserem Pastor Details für Elias Taufe. Allein ein passendes Datum zu finden scheint eine besondere Herausforderung zu sein. Geplant ist ein harmonischer Nachmittag mit den Liebsten, mit einer tollen Torte und anderen selbstgemachteb Leckereien. Abends soll es noch ein großes Familienabendbrot geben, mit Brötchen und allem was das Herz gegehrt. Habt ihr Idee für einen unvergesslichen Tag im engsten Familienkreis?

Desweiteten arbeite ich an dem Projekt neues Heim. Euch ist sicherlich aufgefallen, dass Elias noch kein eigenes Zimmer hat. Das wird auch vorerst so bleiben. Wir werden nämlich im nächsten Jahr bauen und dann bekommt der kleine Mann ein super Jungszimmer, das keine Wünsche offen lässt. Aktuell arbeiten wir an dem perfekten Grundriss. Gar nicht so einfach alle Wünsche umzusetzen und am Ende nicht mit 300 m2 dazustehen. Wir wünschen uns ein Heim mit 3 Kinderzimmern. 😉