Kinderfreundlicher Zahnarzt ..zwei Worte, ein Fehler

Meine Tochter (12) hat Fuß.. schon seit längerem kann sie nicht auftreten, der Schulsport sowie die Zimmerreinigung leidet darunter.

Normalerweise reicht ein „Dann ruf ich mal beim Arzt an“ aus, damit eine spontane Wunderheilung einsetzt.

Diesmal aber schien es doch ernster zu sein, also fuhren wir zum Orthopäden.

Da meine Tochter durch ihre emotionalen Störungen ein extrem schwieriger Patient ist, machte ich mich auf einiges gefasst.

Sie hat dann das Eingerenke („Aua“), die Wirbelsäulenanalyse („Aua“) und auch die 5 Kontrollschritte („Aua“) sehr gut geschafft.

Entgegen meiner Erwartung konnten wir schon nach einer knappen halben Stunde die Praxis wieder verlassen – gesegnet mit einem weiteren Attest.

Genau gegenüber der Orthopädie gibt es eine Zahnarztpraxis.

Erwähnenswert ist, dass die 12-jährige Tochter noch niemals beim Zahnarzt war.

Vor drei Jahren habe ich sie mal mitgenommen, damit mein Arzt auch schnell mal einen Blick auf ihre Zähne werfen konnte, aber es gab noch nie Grund zur Beanstandung – kein Loch, kein Putzfehler, kein anderes Problem.

Beschwingt von dem tollen Erlebnis zuvor, sagte ich übermütig zur Tochter: „Lass uns doch schnell mal da beim Zahnarzt fragen, ob er jetzt ganz spontan Zeit hat.“

Ein neuer Zahn kam nämlich gerade VOR einem Milchzahn heraus und es stellte sich die Frage, ob der Milchzahn gezogen werden sollte oder ob der neue diesen verdrängen würde..

„Hmm.. ok – aber NUR KUCKEN LASSEN..“

„Natürlich, und wenn er sagt, der muss gezogen werden, machen wir dafür einen Extratermin ab, einverstanden?“

So betragen wir also die unbekannte Praxis und waren erfreut zu hören, dass der Arzt in 10 Minuten Zeit hätte.

Unsere Freude begann sich etwas zu trüben, als wir in das klitzekleine Wartezimmer kamen – wir fanden einen Raum vor, der ungefähr so groß wie eine Bushaltestelle war – er sah auch entsprechend aus.

Als Mutter schaue ich in Wartezimmern immer zuerst in die Kinderecken – ist diese gut ausgestattet, fasse ich schneller Vertrauen zum Arzt.

Diese „Kinderecke“ war so groß wie ein Katzenklo – zwei abgegrabbelte Kuscheltiere mit einer ungeraden Anzahl an Augen waren des Spielzeugs genug.

Jedenfalls stand dort EIN kleiner Stuhl.

Die Lektüre für die Erwachsenen Patienten beschränke sich leider auf Werbebroschüren für Zahnpasta und Rheumasalbe und – eine Bibel…

Die Emotionen der Tochter waren nur noch schwer zu bändigen, als dann schließlich der Zwilling von Kojak ins Sprechzimmer bat.

Er drückte mir kräftig die Hand („Aua“) und bat die Tochter, sich auf den Behandlungsstuhl zu legen.

Auf die Frage „Na, was hast du denn für ein Anliegen?“ antwortete sie noch tapfer „Also ich wollte.. also da ist ein Milch.. also ein Milchzahn…“, zeigte mit dem Finger auf die betroffene Mundpartie und schaute gleichzeitig mit großen Augen in die offene Besteckschublade des Zahnarztes..

„Na, leg dich man hin, alles weitere mache ich dann schon..“

„Aber der Zahn wird doch nicht gezogen, oder?“, fragte die 12J ängstlich.

„Also was ich mache, das überlässt du am besten mal mir!“

Jetzt war für mich der ideale Moment, ihm einige Fakten zu nennen.

„Annemarie ist sehr ängstlich – sie war noch nie beim Zahnarzt. Könnten sie ihr das ganze ein wenig leichter machen? Das wäre toll..“, bitte ich zuversichtlich.

Was danach passierte, glich einem schlechten Film.

Dr. Kojak drückte das Kind auf den Stuhl und fing an, ihr mit einem Spiegel im Mund herumzufuchteln.

Eine bis dato unsichtbar im Hintergrund geparkte Sprechstundenfrau stellte die über-den-Kopf-hängende Lampe richtig ein und tippte dann wichtige Dinge auf ihrer Tastatur.

„F5 oben, Z3 unten, F10 löschen, BMX vorhanden..“

So begutachtete der Doktor jeden Zahn der Tochter, die tapfer ihre Hände in die Hose krallte.

Ich merkte, dass sie kurz vorm Platzen war und schickte ihr mentale Stärke.

Plötzlich eskalierte die monotone Situation – Dr. Kojak zauberte aus dem Nichts ein Luftpuster hervor und brachte mit ein paar gezielt eingesetzten „PPFFFFT     PPFFFFT “ die Tochter fast an die Grenze der Hysterie.

Sie versuchte, sich aufzurichten und zu analysieren, was ihr jetzt dieser fremde Mensch in den Mund gesteckt hatte.

Ein panisches „WAF WAR DAF??“ veranlassten den Arzt und die Chamäleonfrau aber lediglich, sie festzuhalten und wieder auf die Liege zu drücken.

Um ein paar beruhigende Worte bemüht, sagte der Arzt dann (und ich schwöre, dass es so und nicht anders stattgefunden hat):

„Du schminkst dich? Sieht aber SCHEISSE aus.. lass das doch !“ – der perfekte Satz für ein pubertierendes, psychisch nicht gesundes Mädchen..

Fassungslos öffnete ich den Mund, um meiner Empörung Luft zu verschaffen, dachte dann aber an die ausweglose Situation der Tochter und versuchte abermals, an sein Einfühlungsvermögen zu appelieren.

„Meine Tochter hat psychische Störungen – würden sie bitte ein wenig darauf achten, ihr vorher zu erklären, was sie gerade machen? Das würde ihr wirklich sehr helfen (du Arsch)..“

Dr. Kojak fing an, ihr vom VERSIEGELN der Zähne vorzuschwärmen – sicherlich dachte er dabei an die finanzielle Mehreinnahme, die aber wohl nicht der Kinderecke zu Gute kommen würde.

Die Tochter hatte seit dem auf-die-Liege-gedrückt-werden schon dicht gemacht – sie gab auf jede Ausführung des „Arztes“ ein „OK“ zum besten.. als wollte sie ihn damit beruhigen und gnädig stimmen.. meine arme, tapfere Tochter.

„Jaja, du brauchst nicht immer OK sagen !“ kam dann vom Arzt, der mit Sicherheit nicht im Umgang mit Kindern geschult war.

Schließlich packte er weitere Instrumente aus, von denen ich irgendwie annahm, dass sie Rostflecken enthielten.

Ein panisches „WAS MACHEN SIE JETZT ?“ der Grossen wurde gelassen ignoriert und störte ihn nicht im geringsten dabei, mit seiner Instrumentenvorführung weiterzumachen.

Tränen liefen der Tochter über die Wangen – leider ignorierte Dr. Kojak diese auch vortrefflich..

„Ach und übrigens, die VERSIEGELUNG kostet sie 15,- pro Zahn..“, erzählte er mir durch seinen Mundschutz.

während er den Kopf abwendete und laut die Nase hochzog, war ich ganz hypnotisiert von der Frage,  was wohl schon alles in diesem Mundschutz gelandet war..

„Ähm – ja.. aber das machen wir doch nicht jetzt.. ich kann es mir ja überlegen.“

Meine Tochter will aufspringen, wird aber wieder von immerhin behandschuhten Händen festgehalten.

„Nein nein,. das machen wir jetzt !!“

Und liebe Leute, die Panik in den Augen meiner Tochter brachen mir das Herz.

Der Überlebensmodus wurde aktiviert.

„Ohh nein, das machen wir NICHT jetzt und auch nicht irgendwann anders – jedenfalls nicht HIER !“

Ich zerrte das Kind, das die Spannkraft eines Handtuchs hatte, vom Stuhl, ließ die Chamäleonfrau und den gruseligen Doktor stehen und marschierte zum Ausgang.

Als die Tür hinter uns ins Schloss fiel, brach die Tochter schließlich zusammen.

Sie weinte und weinte, ich nahm sie in die Arme und versuchte eine Kraftübertragung..

Doch mein Ärger über die ganze Situation hatte noch keine Gelegenheit gehabt, sich an den richtigen zu wenden, deshalb klingelte ich und betrat noch einmal die Praxis.

Dr. Kojak und zwei in weiß gekleidete Frauen standen dort an der Rezeption und ich fing sofort an:

„Ich möchte ihnen nur sagen, dass ich es ganz schlimm finde, wie sie diese Behandlung durchgeführt haben. Ich hatte ihnen gesagt, dass meine Tochter Probleme hat und sie sind nicht in der Lage gewesen, auch nur ein wenig auf sie einzugehen..“

Der Satz „Jedem so, wie er es braucht !“ glättete die Wogen nicht unbedingt.

„Sie hätten doch einfach etwas mehr erklären können – und SCHEISSE ist auch nicht gerade das Wort, dass ich von einem Mediziner erwarte..“

„Wenn das ihren erzieherischen Ansprüchen nicht genügt, kann ich da auch nichts für.. “

Und so wurde ich zum ersten Mal aus einer Praxis rausgeschoben – und es war wohl auch besser so!

Die Tochter habe ich lange beruhigen müssen.. und meine Absicht, ihr einen entspannten, ersten Zahnarztbesuch zu verschaffen, ging völlig schief.

Mit einem emotional gestörten Kind gestaltet sich so ein Arztbesuch als sehr schwierig. Viele Faktoren bedürfen einfach einer genaueren Prüfung, bevor man das Kind einer neuen Situation aussetzt.

Manchmal vergesse ich das oder messe dem Problem nicht genug Bedeutung zu – das ärgert mich, ist aber menschlich !

Ein Gutes hat die ganze Geschichte allerdings – „Wow, du hast dich so toll für mich eingesetzt, du bist die allerbeste Mutter !!“ habe ich an diesem Tag noch oft gehört.

Wo ist sie nur?

Hallo ihr Süßen,

über den 3. Oktober war ich Strohwitwe. Papa Pino hat sich ein schönes Wochenende mit seinen Jungs gemacht – muss schließlich auch mal sein.

Er war das erste Mal unterwegs, seitdem die Kinder da sind, und Isabella hat ihren Papa sehr vermisst. Den ganzen Tag hieß es “Papa arbeiten?!”. Und weil er so vermisst wurde, musste natürlich auch in Papas Bett geschlafen werden. ☺️

Mitten in den Nacht von Freitag auf Samstag werde ich aus dem Schlaf gerissen, weil ich die kleine Maus “Mama” jammern höre. In diesem Moment dachte ich, “vielleicht ist sie aus dem Bett gefallen und hängt mit den Beinen unter dem Bett fest oder ähnliches” – ich hatte den Fussboden vor dem Bett extra mit den Tageskissen ausgelegt. Schnell mache ich das Licht an, um sie wieder ins Bett zu holen.

Huch. Keine Isabella zu sehen. Nanu. Wo war die kleine Maus. Ich höre erneut “Mama?!”. Ich sah mich im Schlagzimmer um, aber keine Spur von Isabella. Schließlich wagte ich einen Blick unter das Bett und da ist die Zuckerschnute, völlig verschlafen und offensichtlich auch völlig irritiert über ihren Aufenthaltsort.

Unters Messer

Hallöchen ihr Süßen,

morgen ist der Tag der Wahrheit. Unser Jack muss unters Messer, sonst hat er leider keine Chance mehr. Er hat große Probleme mit seinem Popo und kann ja schon länger nicht allein auf den Topf. Bisher konnten wir ihm dabei immer von außen helfen. Doch das geht jetzt leider nicht mehr.

Unsere Gefühle spielen Achterbahn. Wir können es nicht glauben und stehen irgendwo zwischen hoffen und traurig sein. Drückt unserem Senior die Daumen, dass die Operation gut verläuft und er morgen Mittag mit einem “neuen” Poschi aufwacht und er ein großen Stück Lebensqualität gewinnt.

Küsschen

Schöne Gestaltungsideen für jeden Raum (Gastartikel)

Hallo ihr Lieben,

wie ihr wisst, wollen wir im nächsten Jahr unser Eigenheim bauen. Ich bin natürlich bereits auf der Suche nach tollen Idee zur Raumgestaltung. So kam die Anfrage der lieben Laura für einen Gastartikel gerade zur rechten Zeit. Viel Spaß! 🙂

Schöne Gestaltungsideen für jeden Raum (von Lisa Caramello)

In seiner Wohnung oder seinem Eigenheim fühlt man sich in der Regel auch erst dann wirklich wie in einem Zuhause, wenn das Zuhause einen Charakter bekommen hat. Diesen Charakter erhält es vor allem durch dekorative Maßnahmen und da man sich in jedem Zimmer seines Zuhauses wohl fühlen soll, gibt es für jeden Raum schöne Gestaltungsideen.

Das Wohn- und Schlafzimmer

An Dekorationsgegenständen gibt es reichlich Auswahl die sich sowohl in lokalen Geschäften als auch in Online-Versandhäusern finden lässt. Wo auch immer man seine Dekoration her bezieht: sie sollte dem Raum eine Wohlfühlatmosphäre verschaffen. So kann man seinem Wohnzimmer beispielsweise Leben einhauchen durch schöne Leinwandbilder. ( findet man zum Beispiel hier) Passend zu den Möbeln des Wohnzimmers können dies leuchtende und schrille Bilder sein oder Ruhe ausstrahlende dezent. Immer mehr im Kommen ist der Shabby Chic. Doch müssen es nicht immer ganze Schrankwände sein, mit denen man sein Wohnzimmer in diesem Look gestalten muss. Auch schon kleine Accessoires wie Holzherzen oder kleine Hocker tragen zu einer wohligen Atmosphäre in den vier Wänden bei. Ähnlich verhält es sich im Schlafzimmer, wobei man hier zwecks erholsamen Schlafes eher auf schrille Farben verzichtet werden sollte. Stattdessen kann im Schlafzimmer ein cremefarbener dekorativer Teppich seinen Platz finden oder aber eine mit Arabesken verzierte Decke. Als Ort der Ruhe sind farbenfrohe Bilder hier eher fehl am Platz. An dekorativen Artikeln können hier neben Teppich und Arabeskendecke jedoch noch Pflanzen wie z. B. Orchideen ihren Platz finden.

Ein dekoratives Badezimmer

Auch das Badezimmer lässt sich dekorativ schön gestalten. So findet jeder irgendwo einen freien Platz an dem sich z. B. Muscheln platzieren lassen. Oder wie wäre es mit einem Fischernetz quer über einen Teil der Wand? So eines lässt sich in jedem Handel für Deko-Artikel finden und kinderleicht an die Wand bringen. Es sei denn natürlich, man sieht für seine Wand eher eine Fototapete vor. Diese macht sich im Badezimmer nämlich sehr gut. Eine solche Tapete ist ein echter Hingucker, doch hält man sich im Bad nie so lange auf als dass man sie irgendwann als störend oder “too much” empfinden würde. Ansprechend für das Badezimmer wäre beispielsweise eine Tapete mit einem Strand- oder Unter-Wasser-Motiv – eben typisch Badezimmer.

Die heimische Küche

Der Ort an dem man kocht und sich – in einigen Fällen – danach auch den Bauch voll schlägt. Gut, wenn da schon die Dekoration zum Kochen, Backen oder Kaffeetrinken einlädt. Eine dekorative Küche sollte demnach mehr sein als nur eine nett platzierte Tischdecke auf dem Esstisch. Möchte man Klischees bedienen, hängt man sich Bilder von vollen Kaffeetassen an die Wände, liebt man es etwas moderner, so finden schräg versetzte Glasbilder von Zitronen und Limonen ihren Platz neben dem Hängeschränkchen und will man es ganz auf die Spitze treiben, legt man einen kleinen Ausleger mit Kaffeebohnenmotiv in der Küche aus. Ganz gleich, ob man seine Zimmer nun in unterschiedlichen Farben streicht, sie mit passenden Bildern behängt, Fototapeten verwendet oder einfach “nur” Dekorationsgegenstände auf Fensterbrett und Regale stellt – ein Zuhause wird erst dann zu einem Zuhause, wenn es die Person widerspiegelt, die darin wohnt und das tut sie mit einer schönen, passenden Gestaltung der verschiedenen Räumlichkeiten.

Wir brauchen einen neuen Rhythmus

Hallöchen meine Lieben,

nach einem langen zu-Bett-geh-Kampf mit unseren Mäusen – den ich übrigens gewonnen habe – sitze ich jetzt mit einer Schüssel frischem Mikrowellenpopkorn und Traubensaft auf der Couch und komme nach Wochen endlich mal wieder dazu ein paar Zeilen zu tippen.

Wo fange ich an? Ist es mit zwei Kindern immer so anstrengend? Mit einem Kind habe ich mich, nachdem wir unseren Rhythmus gefunden hatten, als “Supermom” gefühlt. Das Kind lief in der Spur, wuchs und entwickelte sich prächtig, der Haushalt war gemacht und es blieb nach allen Pflichten auch noch genügend Zeit für andere schöne Dinge, wie spielen, backen, basteln, nähen und vieles mehr. Was ist passiert? Unser Leben steht seit der Geburt unseres kleinen Rabauken völlig Kopf. Ich bin froh, wenn ich mittags Zähne geputzt habe und mehr als eine Unterhose trage. 😛 Ich springe von Kind zu Kind. Alles dreht sich. Ich möchte beiden Kindern gerecht werden. Beide Mäuse sollen volle Beachtung genießen und rundum zufrieden, ausgelastet und glücklich sein. Doch wie gelingt das? Wenn die Maus zu weinen beginnt, weil ihr etwas nicht passt, weint der Kleine mit und wenn der Zwerg weint, weil er Hunger bekommt oder weil er auf den Arm möchte, dann fängt die Maus auch zu weinen an. Zwei weinende Kinder sind zwei zu viel.

Ich möchte wieder “Supermom” sein, mit den Kindern spielen, basteln und die Welt entdecken, nebenbei den Haushalt und den Garten schaffen und dazu noch blendend aussehen. 🙂 Stellt sich das jemals wieder ein? Ich bin bestimmt zu ungeduldig.

Um nicht jeden Tag bis mittags in Unterhose herum zu laufen, erarbeite ich mir gerade einen neuen Tagesablauf – ein neuer Rhythmus muss her. Ich muss kräftig umstrukturieren. Wenn die Kinder schlafen, muss jetzt wesentlich mehr erledigt werden – Haushalt, Körperpflege etc.. Sobald die Schätze wach sind, schaffe ich nichts mehr nebenbei und möchte mit ihnen lachen und spielen. Und wenn es gut läuft, wünsche ich mir abends Zeit für all die schönen Dinge, die ich noch so gern mache, wie schreiben und nähen. Habt ihr, als erfahrene Mamis, Tipps für eine frische Zweifachmami wie mich?

Neben diesen alltäglichen Schwierigkeiten nervt mich meine Figur. Der kleine Mann ist zwar erst vier Wochen alt, aber ich möchte gern schon wieder in Form kommen. Habt ihr Tipps, Ideen und/oder Wünsche was ich machen oder probieren könnte? Der kleine Prinz kämpfte in den ersten Tagen seines jungen Daseins mit Bauchweh durch Luft im Bauch. Darum habe ich bereits meine Ernährung geändert und verzichte völlig auf Milchprodukte, weil ich diese seit der zweiten Schwangerschaft nicht mehr vertrage.

So, nun wünsche ich euch noch einen schönen Abend und falle völlig geschafft ins Bett. Aber vorher noch schnell ein Bild von den beiden Zuckermäusen. So schön!! Für die beiden hüpfe ich auch noch länger bis mittags im Höschen durchs Haus. 🙂

Gute Nacht.

Gastbeitrag – Wie mal alles begann

Hallöchen,

heute habe ich mal einen anonymen Gastbeitrag einer guten Freundin von mir, den cih hier veröffentlichen darf. Natürlich haben wir den Anonymität zuliebe alles Namen abgeändert und nennen meine Freundin einfach mal „Gabi“. Gabi hat ein aufregendes Leben hinter sich aber liest selbst, wie sie schwanger wurde:

Wild und frei! Ja, meine lieben Mädchen, das war ich, bevor ich Euren Papa kennenlernte oder so sah ich mich gerne. Dass es da manchmal einen feinen Unterschied gibt, werdet Ihr noch erfahren. Und das ist gut so. Aber ich greife vor. Also, Kinder, meine Zwanziger hatte ich damit verbracht, durch Europa zu ziehen und war schließlich in Hamburg gelandet.

Meine Beziehungen waren polyamourös, queer und offen. Fragen zu „Blow-Job-Techniken“ beantwortete ich genauso enthusiastisch wie zu agiler Software-Entwicklung. Sexpositiv und frauenbewegt gründete ich Porno-Zirkel und hielt neben „Laura Méritt“ Workshops auf Kunst-Festivals, die sich mit dem Thema „Sexualität“ auseinander setzten. Ich traf mich regelmäßig mit Freunden zu Orgien an entlegenen Orten Europas. Das Wort „Schlampe“ galt in meinen Kreisen als Kompliment.
Ich lebte zusammen mit meinem besten Freund und Kater in einer Wohnung mit Garten am Stadtrand. Unsere Beziehung war alles andere als leidenschaftlich, aber getragen von einem tiefen, grundlegenden Verständnis. Eigentlich lief das alles ganz okay für mich, so im Nachhinein betrachtet. Und dann tat ich etwas, was alle schockierte: Ich wurde schwanger von einem beinahe Fremden und ich entschied mich für das Kind.

Euer Vater war ein Abenteuer. Er ist es immer noch. Der längste und wildeste Ritt meines Lebens begann, wie viele meiner besten Geschichten, auf der Langen Reihe im Hamburger Stadtteil St.Georg. Honig, Granatapfel-Splitter und Gin. Überall Goldflitter. Es war Weihnachten. Ich war genervt von all der Heimeligkeit und der Enge. Ich wollte ausbrechen. Familienfeste sind nicht meine Stärke.

Wir trafen uns in einem kleinen, arabischen Restaurant. Ein Blinddate. Ich kam gerade vom Sport. Damals ging ich noch mehrmals in der Woche ins Fitness-Studio und hatte trotzdem ein schlechtes Gewissen, dass ich nicht täglich trainierte. Pfff!

Ich war verschwitzt, irgendwie gehetzt und fühlte mich nicht richtig angezogen. Und tatsächlich meinte ich einen Funken Enttäuschung in den Augen auszumachen, als wir uns gegenüberstanden. Ihr könnt so viel holistisch atmen, wie ihr wollt, Mädels! All das Hecheln und Erden Eurer Wurzelchakren wird Euch nicht vor diesem Moment essentieller Unsicherheit bewahren, wenn Ihr Euch der vermeintlichen Ablehnung eines fremden Menschen aussetzt. Und auch das ist gut so!

Jedes Mal, wenn ich Dir zusehe, meine große Tochter, wie Du Dich in der Sandkiste vor einem unbekannten Kind aufbaust, um ihm Dein Spielzeug anzubieten, bete ich, dass Du Dir diesem Mut bewahrst. Du machst das so gut!

Denn nur so begegnen wir einander. Nur so erfahren wir, dass manche Menschen bleiben. Euer Vater blieb und fing an, anzugeben, dass sich die Balken bogen. Er erzählte mir von der großen Welt, die er bereist und all den Erfolgen, die er eingestrichen hatte. Da war es an mir zu bleiben.

Mirko mochte meine Augen, glaube ich. Er sagt mir solche Sachen nicht, aber ich sehe wie er Euch ansieht. Ihr habt sie beide geerbt, meine blauen Strahler. Und wie er Euch so betrachtet, bin ich mir sicher, es waren meine Augen, die ihn zum Bleiben bewogen. Wir zogen weiter in eine Kneipe, in der der schwule Kellner mindestens so betrunken war wie wir selbst. Er war Pole und erzkatholisch. Ein ums andere Mal erklärte er Mirko, auf mich müsse er ganz besonders aufpassen. Fremdschämen und ein Hauch Koketterie mit dem ungeliebten Weibchen-Schema. Der Abend endete, indem ich Mirko küsste. Dann setzte ich mich ins Taxi nach Hause. Kurz darauf lud mich Mirko zu sich nach Hause ein. Lasagne und Wein. Jede Menge Wein.

In 15 Jahren, in denen ich sexuell aktiv war, hatte ich drei Mal auf ein Kondom verzichtet. Meine Pubertät in den 90er Jahren fiel zusammen mit den ersten „Safer Sex Kampagnen“. Der Film KIDS lief im Kino. Die AIDS-Problematik hat mich geprägt. Sex ohne Kondom war für mich ein Tabu. Warum ich’s an diesem Abend mit Mirko brach? Aus Neugier. Aus Übermut. Aus Lust. Aus Unvernunft. Danach lagen wir im Bett und sprachen über Kinder. Vielleicht war einfach die Zeit reif. Ich blieb bis zum nächsten Abend. Es fühlte sich selbstverständlich an.

Du, meine Kaiserin, warst als erstes ein Gedanke, der sich festgesetzt hatte. Ein „Was-wäre-wenn“, das nicht mehr verschwinden wollte. Oder warst Du doch mehr ein Gefühl, eine Unsicherheit, die blieb? Ein „Kann-nicht-sein“ und ein „Oder-doch“. Zwischen zwei Sitzungen mit der Finanz-Abteilung und der Entwicklung warst du dann ein Wort. Auf den Toiletten meines Arbeitgebers schaltete sich das Licht aus, wenn man sich eine Weile nicht bewegte. Ich muss ziemlich lange dort gesessen haben, um auf das Display des Schwangerschaftstest zu starren.
„Gleich“, dachte ich. „Gleich taucht das entscheidende Wörtchen auf.“ Gleich steht da: „Nicht schwanger.“ Ich saß da, bis es klopfte. Eine Kollegin holte mich zum nächsten Termin. Sie fragte mich, ob alles okay sei. Ich antwortete: „Ja.“ Das war es doch, oder? Ich hatte verhütet, war ganz sicher gegangen. Die Hormon-Spritze. So sicher wie nichts anderes. Das war ein Fehler. Das musste ein Irrtum sein. Das redete ich mir ein und fühlte doch, dass es keiner war.

Das Taxi brachte mich von der Arbeit zu Mirko. Wie wäre unsere Geschichte weiter gegangen, wenn ich erst nach Hause gefahren wäre? Was wäre gewesen, wenn Mirko nicht auf meine Nachricht reagiert hätte? Vermutlich wäre heute alles anders. Oder? Mir gefällt die Vorstellung, dass alles auf ein bestimmtes Ziel hinläuft. Der Gedanke, dass wir alle an dem Ort sind, an dem wir sein sollen. Dass alles gut ist, wie es ist.

Mirko saß mir gegenüber und blieb ganz ruhig. Dann strahlte er und umarmte mich. Es ist diese bedingungslose Akzeptanz, die ich an ihm so bewundere. Es ist die Energie, mit der er sich in alles Neue schmeißt und es ist der absolute Wille, das Seine zu beschützen, die ich von diesem Moment an liebte.
Es ist die Distanz, die er zu den Dingen einnehmen kann, die mich seitdem verunsichert. Es ist die Müdigkeit, die mich überkommt, wenn sich am Horizont schon wieder die nächste Änderung andeutet und mein Widerwillen mich vereinnahmen zu lassen, die es manchmal so schwierig machen.

Wir lernten uns in dem Maße kennen, in dem ihr gewachsen seid. Es gibt einfachere Voraussetzungen. Deine Geburt, Kaiserin, erlebten wir zu Dritt. Ich lebte damals wieder mit meinem Freund zusammen. Als Papas Eltern Dich zum ersten Mal in den Armen nahmen, war wieder alles in der Schwebe. Dann kam der Umzug, die zweite Schwangerschaft und die Auswanderung. Unsere Jüngste trägt unter anderem den Namen Hoffnung. Auch das ist kein Zufall. Es ist die Hoffnung, dass wir weiter wachsen, aneinander und als Familie, die uns trägt.

Elias Alexander

Hallo ihr Lieben,

“wenn Träume Hand und Fuß bekommen und aus Wünschen Leben wird, dann kann man wohl von einem Wunder sprechen.”

Unser zweites Wunder, Elias Alexander, erblickte am 23. Juli 2017 um 2.44 Uhr mit einem Gewicht von 3590 g und einer Länge von 53 cm das Licht der Welt.

Wir sind überglücklich und stolz.

Inzwischen ist der kleine Schatz gute zwei Wochen bei uns und langsam spielt sich hier alles ein. Man braucht einen ganz neuen Rhythmus mit zwei Kindern. Man braucht nicht nur eine gefühlte Ewigkeit, bis man aus dem Haus komm, sondern hat ständig das Gefühl man würde verreisen, weil man so viele Sachen mit sich schleppt. Isabella liebt ihren Bruder über alles. Es ist so schön zu sehen. Sie will ihn immer küssen und kuscheln. Von der “Bilderbuchfamilie” sind wir allerdings noch entfernt. Es fehlt Routine. Außerdem kann man sich nicht einfach jeder Zeit hinlegen und den versäumten Schlaf aus der Nacht nachholen, denn wenn der Zwerg endlich schläft – der kleine Schatz kämpfte in den ersten Tagen mit Bauchweh – möchte die Große Aufmerksamkeit. Alles muss Mama machen und probieren. Außerdem will sie überall dabei sein. So anstrengend es auch ist, so schön ist es auch. Ich freue mich auf die Zeit und die Herausforderungen, die vor uns liegen.

Geburtsbericht

Nachdem ich lange auf Wehen warten musste, Elias ist schließlich “erst” bei SSW 40+3 geboren, hatte ich am Mittwoch, den 22. Juli, “endlich” von allein leichte Wehen, ich bin immer so ungeduldig. 🙂 Mittags, bei dem Kontrolltermin, waren die Wehen sogar schon gut auf dem CTG sichtbar. Meine Hebamme prophezeite mir eine baldige Geburt, wenn es dabei bliebe. Ihr könnt euch meine Enttäuschung vorstellen, als die Wehen gegen 14 Uhr bereits wieder verschwunden waren.

Abends war ich mit meiner Hebamme zur Akupressur verabredet. Da seit etwa 17 Uhr die leichten Wehen allerdings zurück waren, kontrollierte sie meinen Zustand zunächst mit einem CTG. Schnell war klar, dass es statt Akupressur eine Geburt geben würde. Also rief ich Papa Pino an, dass er mich abholen und wir ins Krankenhaus fahren müssen – die Wehen kamen bereits alle 7 Minuten.

In der Klinik angekommen, wurde ich erneut ans CTG angeschlossen (ca. 21 Uhr) und währenddessen aufgenommen, der Abstand verkürzte sich in diesen eineinhalb Stunden auf zwei bis viel Minuten und wurden langsam aber sicher wurden die Wehen sehr unangenehm und schmerzhaft. Jetzt begann die schlimmste Phase in dieser Geburt für mich. Das Klinikpersonal befand sich im Schichtwechsel, so dass weiter Maßnahmen und Wünsche, wie Bad und PDA, etwas warten mussten. Zum Schluss dieser Phase war es mir nicht mehr möglich die Wehen richtig zu atmen. Ich habe nur noch gejammert und gemeckert und konnte mich nur noch schwer konzentrieren. Als dann “endlich” die PDA lag (ca. 0.30 Uhr), gebadet habe ich nicht mehr, war die Geburt einfach nur noch entspannt. Ich konnte so super für den kleinen Mann atmen, dass er bestmöglich mit Sauerstoff versorgt wurde, was für ihn die Geburt so angenehm wie möglich machte. Durch die PDA war ich dieses Mal völlig schmerzfrei und konnte den Druck ziemlich lange ertragen. Die Hebamme in der Klinik sagte uns, je länger ich den Druck halten könne und je langsamer “wir” dann pressen würde, desto kleiner wäre das Risiko, dass “etwas” kaputt ginge. Schließlich war unser Sonnenschein um 2.44 Uhr nach langen 40 Wochen des Wartens endlich in unseren Armen.

Bis zum nächsten Mal

Die ersten Wochen zu viert

Hallöchen ihr Süßen,

Elias ist inzwischen gute 6 Wochen alt und bei uns laufen die Uhren immer noch anders. Ich springe von Kind zu Kind, von Projekt zu Projekt und von Treffen zu Treffen.

Damit ich überhaupt mal wieder was zum Besten geben kann und ihr mal wieder ein Update bekommt, schreibe ich inzwischen Satz für Satz in jeder freien Minute. Dann muss ich vorm Posten nur noch alles in Form bringen und Bild zufügen. Schon verrückt, wie so ein kleiner Schatz alles durcheinander bringen kann. ☺️ So liege ich hier nun im Bett, das eine Kind an der Brust das andere im Rücken und verfasse ein paar Zeilen.

Um Isabella die nötige Beschäftigung zu verschaffen, sind wir in Spiel- und Bastelgruppen, Treffen uns mit anderen Mamis auf Spielplätzen oder privat, gehen zum Eltern-Kind-Turnen und vieles mehr. Die kleine Prinzessin blüht richtig auf und findet sich in ihrer neuen Rolle als “große Schwester” inzwischen gut zurecht. Sogar das Einschlafen klappt wieder, naja meistens.

Der kleine Mann machte uns in den ersten Wochen seines Lebens auch ein paar Sorgen. Er lies sich überhaupt nicht ablegen und hatte Probleme mit dem Einschlafen. Seitdem wir am Montag beim Ostheopaten waren und Blockaden in der einen Schulter gelöst wurden, ist es zum Glück alles  entspannter mit dem Zwerg. Er schläft gut und “spielt” auch mal ein paar Minuten allein. Es müssen ja nicht immer Blockaden sein, die die Zwerge quälen und es ist auch klar, dass so kleine Würmchen noch viel Nähe brauchen. In Elias Fall war die Behandlung Gold wert.

Mittlerweile haben wir die Bilder von unserem Neugeborenen-Shooting bei der bezaubernden Nina Lieth bekommen. Ich bin total begeistert. Bereits das Shooting selbst war toll. Nina ist Hebamme und selbst Mutter von zwei Kindern. Man fasst sofort Vertrauen und sie geht besonders behutsam und liebevoll mit den Minis um. Außerdem lässt sie sich super viel Zeit, man hat nicht das Gefühl gehetzt zu werden. Wir waren gute 4 Stunden bei ihr. So war genug Zeit zum Stillen und Wickeln, verschiedene Motive auszuprobieren und die Kinder bei Laune zu halten. Anschließend bearbeitet Nina die Bilder noch, um trockene Hautstellen oder andere kleine Hautunebenhalten verschwinden zu lassen. Und das Ergebnis ist der Knaller

Ich bin sehr glücklich, dass dieses Mal die Bilder so schön geworden sind. Bei Isabella sind wir ja leider an die Falschen geraten.

In der zweiten Jahreshälfte fallen bei uns in der Familie immer viele Geburtstage an, so dass ich gerne etwas im Voraus plane. Zur Zeit bespreche ich mit unserem Pastor Details für Elias Taufe. Allein ein passendes Datum zu finden scheint eine besondere Herausforderung zu sein. Geplant ist ein harmonischer Nachmittag mit den Liebsten, mit einer tollen Torte und anderen selbstgemachteb Leckereien. Abends soll es noch ein großes Familienabendbrot geben, mit Brötchen und allem was das Herz gegehrt. Habt ihr Idee für einen unvergesslichen Tag im engsten Familienkreis?

Desweiteten arbeite ich an dem Projekt neues Heim. Euch ist sicherlich aufgefallen, dass Elias noch kein eigenes Zimmer hat. Das wird auch vorerst so bleiben. Wir werden nämlich im nächsten Jahr bauen und dann bekommt der kleine Mann ein super Jungszimmer, das keine Wünsche offen lässt. Aktuell arbeiten wir an dem perfekten Grundriss. Gar nicht so einfach alle Wünsche umzusetzen und am Ende nicht mit 300 m2 dazustehen. Wir wünschen uns ein Heim mit 3 Kinderzimmern. 😉

Endlich Sommer

Hallo ihr Lieben,

was macht ihr bei solch herrlichem Wetter?

Bei uns im Norden sind es aktuell 29° C im Schatten und wir haben nicht eine Wolke am Himmel. Ein laues Lüftchen sorgt hin und wieder für etwas Abkühlung. Wir genießen es! Isabella spielt den ganzen Tag gut eingecremt draußen – trotz ihrer etwas dunkleren Haut durch Papa Pino, wird die Maus mit einer Lichtschutzfaktor-50-Lotion für Kids eingecremt (sicher ist sicher 😉 ). Welche Cremes benutzt ihr? Eine teure aus der Apotheke? Extra eine für Kinder? Ist das überhaupt nötig?

Wir haben super Erfahrungen mit der Kidslotion von Eucerin gemacht. Sie lässt sich super verteilen, Isabellas Haut verträgt sie gut und Sonnenbrand hatten sie bisher auch nicht.

Sonnencreme

Am liebst spielt die kleine Maus bei diesen Temperaturen mit ihren Bechern am oder im Planschbecken. Außerdem hat sie ihr “Baby” für sich entdeckt. “Baby” ist eine Puppe, die sie zu ihrem ersten Geburtstag geschenkt bekommen hat. Jetzt, ein halbes Jahr später, darf “Baby” nicht mehr fehlen. “Baby” muss überall mit hin, wird im Puppenwagen geschoben, gekuschelt, bekommt Küsschen, wird gebadet und bekommt Geschichten erzählt, über die sie dann zusammen lachen. Bella-Maus ist über Nacht zur Puppenmama mutiert. Super süß!

Ich hingegen bin lieber im Schatten. Ich war noch nie ein “Sonnenanbeter” und habe stundenlang in der Sonne gebraten. Mir ist es im Schatten einfach lieber, wenn es so warm ist. Außerdem kann ich euch so aus dem Garten, am Tisch unterm Schirm ein paar Zeilen schicken. 😉 Papa Pino könnte den ganzen Tag in der Sonne liegen. So suchen wir uns immer ein Plättchen, das beides hat – Sonne und Schatten. Über die Mittagszeit oder wenn es der Maus zu warm wird, verkriechen wir uns auch gern für ein halbes Stündchen im Haus. 🙂 Welcher Sonnentyp seid ihr?

Was esst ihr bei diesem Wetter? Ich liebe kalte Wassermelone oder leichte Salate. Am Wochenende wird bestimmt nur gegrillt. 🙂 Die kleine Schnecke isst jetzt auch lieber kalte Speisen, frischen Obst oder Sandwiches. Habt ihr vielleicht ein Lieblingsrezept im Sommer? -Dann her damit! Ich probiere so gern neue Sachen aus.

Gestern Abend hat sich der kleine Mann – bzw. die Anfänge seiner Reise zu uns – bemerkbar gemacht. Etwa eine Stunde hatte ich immer mal wieder leichte Kontraktion, genau wie bei Isabella. Mal sehen wie es heute Abend ist. Bei Bella ging das allerdings fast zwei Wochen so. Also ist weiter Geduld angesagt. Ach, wäre ich doch nicht so neugierig auf unseren kleinen Schatz. Aber ER bestimmt das Tempo.

Genießt das Wetter.