Hallöchen meine Lieben,

nach einem langen zu-Bett-geh-Kampf mit unseren Mäusen – den ich übrigens gewonnen habe – sitze ich jetzt mit einer Schüssel frischem Mikrowellenpopkorn und Traubensaft auf der Couch und komme nach Wochen endlich mal wieder dazu ein paar Zeilen zu tippen.

Wo fange ich an? Ist es mit zwei Kindern immer so anstrengend? Mit einem Kind habe ich mich, nachdem wir unseren Rhythmus gefunden hatten, als “Supermom” gefühlt. Das Kind lief in der Spur, wuchs und entwickelte sich prächtig, der Haushalt war gemacht und es blieb nach allen Pflichten auch noch genügend Zeit für andere schöne Dinge, wie spielen, backen, basteln, nähen und vieles mehr. Was ist passiert? Unser Leben steht seit der Geburt unseres kleinen Rabauken völlig Kopf. Ich bin froh, wenn ich mittags Zähne geputzt habe und mehr als eine Unterhose trage. 😛 Ich springe von Kind zu Kind. Alles dreht sich. Ich möchte beiden Kindern gerecht werden. Beide Mäuse sollen volle Beachtung genießen und rundum zufrieden, ausgelastet und glücklich sein. Doch wie gelingt das? Wenn die Maus zu weinen beginnt, weil ihr etwas nicht passt, weint der Kleine mit und wenn der Zwerg weint, weil er Hunger bekommt oder weil er auf den Arm möchte, dann fängt die Maus auch zu weinen an. Zwei weinende Kinder sind zwei zu viel.

Ich möchte wieder “Supermom” sein, mit den Kindern spielen, basteln und die Welt entdecken, nebenbei den Haushalt und den Garten schaffen und dazu noch blendend aussehen. 🙂 Stellt sich das jemals wieder ein? Ich bin bestimmt zu ungeduldig.

Um nicht jeden Tag bis mittags in Unterhose herum zu laufen, erarbeite ich mir gerade einen neuen Tagesablauf – ein neuer Rhythmus muss her. Ich muss kräftig umstrukturieren. Wenn die Kinder schlafen, muss jetzt wesentlich mehr erledigt werden – Haushalt, Körperpflege etc.. Sobald die Schätze wach sind, schaffe ich nichts mehr nebenbei und möchte mit ihnen lachen und spielen. Und wenn es gut läuft, wünsche ich mir abends Zeit für all die schönen Dinge, die ich noch so gern mache, wie schreiben und nähen. Habt ihr, als erfahrene Mamis, Tipps für eine frische Zweifachmami wie mich?

Neben diesen alltäglichen Schwierigkeiten nervt mich meine Figur. Der kleine Mann ist zwar erst vier Wochen alt, aber ich möchte gern schon wieder in Form kommen. Habt ihr Tipps, Ideen und/oder Wünsche was ich machen oder probieren könnte? Der kleine Prinz kämpfte in den ersten Tagen seines jungen Daseins mit Bauchweh durch Luft im Bauch. Darum habe ich bereits meine Ernährung geändert und verzichte völlig auf Milchprodukte, weil ich diese seit der zweiten Schwangerschaft nicht mehr vertrage.

So, nun wünsche ich euch noch einen schönen Abend und falle völlig geschafft ins Bett. Aber vorher noch schnell ein Bild von den beiden Zuckermäusen. So schön!! Für die beiden hüpfe ich auch noch länger bis mittags im Höschen durchs Haus. 🙂

Gute Nacht.