6 Tage als Single-Mama im Paradies

Rumsbums. Da stehe ich also mitten im Speisesaal des Vier-Sterne-Ressorts, das Kultamupsi, mittlerweile fast sieben Monate alt, vor meine Brust geschnallt. Die Kaiserin sitzt in der Karre. Die Laune von Ihro Gnaden schwankt stark in den letzten Wochen. Teilweise fühlt es sich an, als wäre mir mein eigenes Kind fremd geworden.
Bevor wir unsere Zelte hier abbrechen, wollten sie plötzlich alle kommen: Cousinen, Nichten, Verflossene, Bekannte, Schulfreunde und Kollegen. So waren die letzten Wochen vor unserem Umzug ein stetes Kommen und Gehen von mehr oder weniger vertrauten Menschen mit und ohne Kindern.

„Ich bin alleine mit den Babies und brauche Hilfe.“

Als Gruß aus deutschen Kitas hat man uns nicht nur selbstgefilzte Bälle und Häkellätzchen hinterlassen, sondern auch das neueste Viren-Update. Aus Manduca und Karre krächzt und ächzt es. Ich selbst unterdrücke krampfhaft den nächsten Husten-Anfall. Den Schein bitte noch einen Moment wahren. Aber machen wir uns nichts vor: Wir pfeifen hier auf dem letzten Loch.

„Ich bin alleine mit den Babies und brauche Hilfe.“ Soweit reicht mein Spanisch nach einem Jahr mal so gerade eben. Wobei die Übersetzung nicht ganz stimmt. Eigentlich bedeutet der Satz so viel wie: „Ich bin ledig mit den Babies …“ – im Sinne von alleinstehend. Soweit wär’s auch beinahe gewesen. Mehrmals in den letzten Wochen. Ich frage mich, wie leicht mir der Satz jetzt von den Lippen ginge, wenn wir am Samstag nicht „zum Papa“ nach München flögen, sondern alleine nach Hamburg zurückkehrten. Bei dem Gedanken kriege ich feuchte Augen.

So bleibt mein Urlaub als alleinstehende Mama mit zwei Babies unter zwei Jahren ein Experiment. Wenn wir am Samstag in München landen, hat Mikko den schweren Teil des Umzugs erledigt. Den Teil, an dem kein Ding mehr an seinem Platz ist, Möbel transportiert werden müssen und man sich von Würstchen und Kartoffelsalat ernährt. Wir nehmen noch etwas Abschied von Mallorca, unserem geliebten Strand und der Sonne.

Ich habe noch nicht ausgepackt. Unsere Koffer stehen auf dem Zimmer. Ein Raum mit tausend Schranktüren und Schubladen, Steckdosen ohne Kindersicherung und einem Bidet im Badezimmer. Die Kaiserin wird’s sicher mit Wonne nutzen. Sie wird ordentlich „Platsch“ machen, dabei das Appartement fluten, um sich dann den ultimativen Kick zu holen, wenn sie mit ihrer Kindergabel in der Steckdose herum stochert. Ich throne in meiner persönlichen kleinen Dystopie auf der Couch. Eine Insel in dem künstlichen See und stille verzweifelt gegen das schreiende Baby an. In mir gärt die Urangst mein kleines Baby könnte in der nächsten Woche verkümmern. Okay, sorgen kann ich mich später. Hier hat mein Geständnis eine wahre Flut der Hilfsbereitschaft ausgelöst.

Die Chefin des Service ist selbst Mutter und hat den richtigen Drive. Die Kaiserin kommt gar nicht erst auf den Gedanken, irgendwelche Fisimatenten zu machen, da sitzt sie schon im Kinderstuhl. Eine Serviette dient als improvisiertes Lätzchen. Das Buffet ist großartig. Ich komme allerdings nicht dazu, lukullisch aus dem Vollen zu schöpfen. Der Gemütszustand des Kultamupsis wechselt von gereizt zu hysterisch. Ich tanze mit „Sssssch-Lauten“ zwischen den Tresen umher und fülle relativ wahllos Teller mit Dingen, die der Kaiserin schmecken. Kein Mensch macht Platz oder lässt mich mal dazwischen. „Vielen Dank auch“, denke ich und drücke dem Kultamupsi einen Gurkenstick in die Hand. Keine Ahnung warum, aber das wirkt. Sie beruhigt sich und schläft ein.

Zurück am Platz nutzt die Kaiserin ein Stück Wassermelone als Waschlappen. Das Stück erinnert nach innigem Quetschen schon mehr an einen Melonenfladen. Ich find’s praktisch und sie rasend komisch. Das geht nicht nur ihr so. Der kleine Junge am Nachbartisch lacht sich scheckig. Er ist ungefähr in ihrem Alter. Seine Mama und ich teilen in einem kurzen Blickkontakt unsere Verzückung. „Meine Güte sind unsere Kinder gerade süß miteinander, oder!?! Ist das nicht schön?!? Und ist das nicht ein wundervoller Ort mit so reizenden Menschen?“ Wogen des Mutterglücks im Subtext. Die brechen jäh in sich zusammen, als ihr Blick auf den leeren Stuhl an unserem Tisch fällt. Ich beobachte, wie sie kurz am Buffet nach dem Papa Ausschau hält. Sie erfasst die Lage, wendet sich ihrem Partner zu und gibt einen kurzen Kommentar ab. Er mustert mich neugierig und fordert dann seinen Sohn auf, weiter zu essen. Ich bin raus, merke ich. Ich weiß zwar nicht wieso, aber dieser Eltern-Flirt endet genau hier. Vielleicht hat sie Angst, dass meine Rotzlöffel den neuen Super-Schnodder-Schnupfen ausbrüten, der ihr den Urlaub vermiest. Mit dem Gedanken tröste ich mich. Es bleibt ein fader Beigeschmack. Ich hab’ so eine Ahnung, dass das jetzt nicht der Grund war.

Der Abend verläuft weiter ereignislos. Im Zimmer habe ich Betten und Couch zu einer Liegewiese von ca. 5 Metern Breite zusammengeschoben. Somit ist der Raum in der Tiefe dann auch erschöpft. Für uns ideale Bedingungen. Unser Einschlafritual besteht aus einem Power-Walk von einer Dreiviertelstunde durch die Gartenanlagen des Ressorts. Blühende Rosmarinsträucher, kleine Tümpel mit Seerosen und Strelitzien. Nicht umsonst werden die auch Paradiesvogelblume genannt. Es ist wirklich wundervoll. Beide Kinder lassen sich anstandslos betten. Way to go! Ich kann das schaffen, denke ich. Sechs Tage noch! Dann wird es Nacht …

Wer noch keinen Nachtschreck erlebt hat, kann den Horror, den man in 20 Minuten mit seinem Kind durchleben kann nicht ermessen. Pünktlich zur Geisterstunde sitzt die Kaiserin plötzlich aufrecht im Bett. Die Augen weit aufgerissen. Ich spreche sie an. Ich frage, ob sie schlecht geträumt hätte. Damit beginnt es. Sie schreit. Sie schreit und schreit und schreit. Es dringt bis ins Mark. Immer wieder streckt sie ihre Arme nach mir aus und schlägt dann auf mich ein, wenn ich mich nähere. Wild, ja wie rasend windet sie sich auf dem Bett. Das Kultamupsi schreit mit. Entsetzen. Ich bin hilflos. Aus Angst, dass sie sich verletzt, halte ich sie fest. Ich nehme sie mit ins Badezimmer, wasche ihr Gesicht mit einem kalten Lappen in der Hoffnung, das bringt sie wieder zu sich. Der Schrecken geht weiter. Ich zeige auf unser Bild im Spiegel, dabei sage ich immer wieder: „Guck, da sind nur wir.“ Aber sie streckt ihre Arme weiter einer imaginären Person entgegen. Sie sieht uns nicht, obwohl ihre Augen weit geöffnet sind.

Das Baby schluchzt. Es weint nicht mehr. So weit ist es noch nie gekommen. Dieses Wimmern, das vielmehr Selbstberuhigung ist, als Hilferuf, es zehrt an mir. „Sie hat aufgeben“, denke ich. Mein Herz schmerzt. Da ist kein Papa, der helfen könnte. Ich halte meine große Tochter in den Armen und rede dabei auf mein kleines Baby ein. Die Kaiserin wird ruhiger. Ich fange an zu singen. Ihr Lied. So plötzlich wie es angefangen hat, ist es vorbei. Sie liegt in meinen Armen und schläft. Ich stille das Kultamupsi und auch sie kommt an meiner Brust zur Ruhe. Ich brauche dazu mehr Zeit und durchkämme das Internet nach Informationen. Gegen 4:00 Uhr falle ich zwei Stunden in unruhigen Schlaf. Dann wird es Morgen … Sechs Tage noch!

Es ist mal wieder soweit

Es ist ja sowas von unglaublich und außerdem auch noch höchst sensationell, aber tatsächlich gibt es von mir nach ein paar Monaten Pause mal wieder einen Beitrag.

Ich weiß gar nicht, warum, aber es hat mich mal wieder gepackt. Ich fange einfach an:

Samstagmorgen:

Die Kinder lassen uns bis um halb neun im Bett liegen, so dass der Start in den Tag als „gemächlich“ und „entspannt“ zu bezeichnen ist. Als wir aufstehen, erste Aktion: Wettercheck auf dem Balkon, denn wir sind heute Nachmittag mit ein paar Freunden zum Grillen verabredet. Sieht ganz gut aus. Zu warm soll es heute nicht werden, aber trocken bleiben. Der Sommer macht nämlich hier in Freiburg grad, sehr zu meinem Leidwesen, ganz schön Pause..

Nach dem Frühstück setzt sich der Sohn ans Schlagzeug.

Ich bereite in der Zeit ein bisschen Salat vor für das Grillen. Der Mann schnappt sich irgendwann die Kinder und nimmt sie mit zum Einkaufen.

Als alle wieder zu Hause sind, bin ich auch fertig mit meinen Salaten. Die Kinder haben dem Mann auf dem Flohmarkt ein paar CDs aus den Rippen geleiert und verziehen sich in ihre Zimmer, um die CDs zu hören.

Nach einer Weile gehe ich noch einmal mit den Kindern los, Baguette holen. Leider hat unser Lieblingsbäcker keine Baguettes mehr im Angebot, weshalb wir umdisponieren müssen.

Macht aber nichts…

…denn so können wir das Ganze mit einem Schlenker an einer von Freiburgs zahlreichen Riesenbaustellen verbinden.

Ganz schön viel Beton. Ich muss bei Gelegenheit mal checken, ob der Bebauungsplan auch ein bisschen was Grünes vorsieht :-/
Aber es ist schon viel passiert. Ich komme hier nicht oft vorbei.
Irgendwann geht es wieder Richtung Heimat. „Oh, Mama, da, ein Freibad!“ Tjaha, guckst du!
Am Nachmittag treffen wir uns dann mit ein paar Freunden zum Grillen und es wird so ein schöner Nachmittag, dass ich das Fotografieren ganz vergesse. Nur das Kleid, das ich einmal der Tochter genäht habe und welches jetzt die Tochter einer Freundin trägt, hat es auf ein Bild geschafft. So schön, wenn man solche Sachen so weitergeben kann!

Sonntagmorgen: da es am Samstag dann doch etwas später wird, dürfen wir erneut lang schlafen.

Nach dem Sonntagsfrühstück mit Brötchen gehe ich auf meine Sonntagslaufrunde. Nicht nur für den Blog, sondern auch für die Kinder fotografiere ich diese Biene (Bienchen!!) 🙂

Es ist super Laufwetter, schon warm, aber nicht zu warm, für mich optimal!
Ich habe übrigens seit ein paar Wochen neue Laufschuhe von New Balance und bin mit denen auch ganz zufrieden. Die besten Laufschuhe der letzten Jahre waren aber immer noch die Sauconys. Allen Freiburgern, die gerne mal Laufschuhe mit super Beratung und jenseits von Asics und Co. kaufen wollen, lege ich bei dieser Gelegenheit übrigens mal den Tempomacher im Freiburger Rieselfeld ganz schwer ans Herz!

Zum Mittag gibt es Salatreste von gestern.

Am Nachmittag plane ich mit den Kindern einen Ausflug zum Freiburger Mundenhof, heute mal als „Fan-Girl“ 🙂

Das einzige Mal, dass ich ein T-Shirt auf einem Konzert kaufe, und dann läuft das blöde Ding nach einer Wäsche total ein. Jetzt wurde aus Größe M Größe XS und ich HASSE es, wenn Klamotten so eng sitzen. Aber das Shirt ist so toll, deshalb muss es ab und zu doch mal sein.
Erste Station am Mundenhof: Ziegen (Zicklein!).

Hier sehen Sie mein großes Vorbild, tatdaaaaa!

Am Restaurant gibt es für die Kinder Eis und eine Limo zum teilen, für mich ein alkoholfreies Weißbier.
Die Kinder spielen noch etwas auf dem Spielplatz, erstaunlich harmonisch, haben wir doch grad mal wieder eine der zahlreichen Phasen, in denen Gemeinsames fast gar nicht geht (nerv…).

Auf den Dächern sitzen eine Menge Störche.
Dann gehen wir noch in den grad dort in einem Zelt aufgebauten „Parcours der Sinne!.
Was natürlich nie fehlen darf, ist ein Besuch im Aquarium. Caipirinha, äh, hi, Piranha!
Und Geckos einmal von unten..
… und einmal von oben!
Auf dem Rückweg bietet sich uns noch ein bei den Kindern sehr beliebtes Bild, ähnliche habe ich glaub ich schon öfter mal in Blogposts gezeigt: Wasserbüffel im Wasser.

Das war ein schöner, vergleichsweise entspannter Nachmittag mit den Kindern – endlich mal wieder, nachdem wir uns durch viele der letzten Sonntage ziemlich durchgequält haben, nachdem wir unsere Sonntagnachmittagstreffen mit unseren lieben Freunden nicht mehr halten können, da die im Mai leider nach Hamburg gezogen sind – ziehen mussten, aus beruflichen Gründen. Aber, so ist das Leben, und wir werden uns auch wieder einfinden.Zu Hause gehen die Kinder nur noch schnell unter die Dusche und dann kurz vor den TV. Nach dem Abendessen geht es flott ins Bett und für den Mann und mich noch ein bisschen bei schönem Wetter auf die Terrasse. Sommer, I love you!

Meine erste Babytrage

Bei meinem ersten Kind habe ich täglich und ganz herkömmlich einen Kinderwagen genutzt. Von Tragetüchern oder einer Babytrage habe ich damals zwar etwas gehört und gewusst, dass es sie gab aber es war irgendwie keine richtige Option für mich. Nachdem mein erstes Kind dem Wagen entwachsen war, habe ich öfters andere Mütter gesehen, die ihre Kinder vor der Brust trugen.

Ich gestehe, dass ich traurig war. Insbesondere darüber, dass ich vom Tragen so wenig wusste. Ich musste mich täglich einer Vielzahl von Herausforderungen stellen, die bedingt durch einen sperrigen Kinderwagen auf mich warteten. Natürlich habe ich mein Kind stolz im Wagen vor mich hingeschoben. Dennoch sah ich diese anderen Mütter, die ihre Kinder stolz vor ihrer Brust trugen.

Im Nachhinein blicke ich etwas wehmütig zurück. Bei meinem jetzigen Kind wollte ich es anders Handhaben und informierte mich über diverse Tragemöglichkeiten. Ich las und recherchierte viel im Internet. Schnell war klar, dass ein Tragetuch nicht zu mir oder besser zu uns passt. Tatsächlich verfüge ich nicht über die Ruhe und Zeit mein Kind sorgfältig einzubinden. Für mich stand relativ schnell fest, dass es eine Babytrage werden soll.

Bei der Vielzahl an verschiedenen Anbieter ist es sehr schwer die richtige Wahl zu treffen. Es gibt so viele verschiedene Varianten und Ausführen, wodurch man schnell den Überblick verliert. Meine Hebamme erzählte mir bei der Nachsorge, dass sie ihr Baby in einer Ergobaby getragen hat. Von der habe ich schon viel positives in diesem Babytrage-Test gelesen. Ich recherchierte und stieß auf eine Trageberaterin in meiner Stadt. Zu ihrem Angebot zählen unter anderem Tragen dieses Herstellers. ich vereinbarte einen Termin und ließ mich überraschen. Sie zeigte mir neben der Ergobaby eine weitere Babytrage und überließ mir beide zum testen. Das fand ich super!

Recht schnell lernte ich die Vorteile einer Babytrage kennen. Während mein Baby vor meiner Brust schlummerte, hatte ich beide Hände frei. Bei meinem ersten Kind war es kaum möglich die Aufgaben im Haushalt zu erledigen und es meinem Baby recht zu machen. Also habe ich zugeschlagen und mir meine eigene Ergobaby gekauft. Durch die Babytrage ist es mir nun möglich, den Haushalt zu erledigen und dabei mein Baby in den Schlaf zu tragen. Besonders schön finde ich, dass ich so ausreichend Zeit für mein großes Kind habe. Davor hatte ich besonders viel Sorge. Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich es tun und mein erstes Kind tragen. Die enge Verbindung die nun zu meinem Baby entstanden ist, habe ich der Ergobaby zu verdanken. Es ist so ein tolles Gefühl. Neun Monate habe ich mein Kind in meinem Bauch durch die Welt getragen. Nun trage ich mein Baby vor meiner Brust und genieße diese wundervollen und entspannten Momente.

Kürbis-Gorgonzola-Pasta

Ich bin euch noch ein Rezept schuldig…am 12. Oktober habe ich mir Rezepte aus meinem Ordner rausgesucht, die ich schon länger mal ausprobieren wollte. Darunter war auch dieses leckere, schnelle und einfache Rezept für Kürbis-Gorgonzola-Pasta aus der Essen und trinken-Für jeden Tag (Ausgabe 10/2013). Perfekt für die Kürbis-Zeit, die sich ja leider schon wieder dem Ende neigt. Ich habe die Walnüsse weggelassen, da hier sonst jemand böse Atembeschwerden bekommen hätte… Aber auch so hat es uns sehr gut geschmeckt. Sehr cremig und aromatisch! Absolut empfehlenswert.

Für 2 Portionen braucht ihr:

400g Hokkaido

150ml Sahne

200g Nudeln

30g gehackte Walnusskerne

100g Gorgonzola

Salz, Pfeffer

Die Nudeln al dente kochen. Von dem Kürbis das weiche Innere und die Kerne entfernen und den Kürbis in ca. 1 cm dicke Stücke schneiden. Die Sahne in einem Topf aufkochen, die Kürbis-Stücke zugeben, mit Salz würzen und bei mittlerer Hitze 10-12 Minuten zugedeckt garen. Den Gorgonzola zum Sahne-Kürbis dazukrümeln und schmelzen lassen. Nudeln mit der Kürbis-Gorgonzola-Soße und mit Walnüssen bestreut anrichten.

♥ Viel Spaß beim Nachkochen ♥

Mein Monatsmotto Januar – Eins nach dem anderen

Der januar hat gerade erst angefangen, aber er ist schon jetzt voller Termine. Viele viele berufliche Termine und Aktionen reihen sich aneinander, dazu kommen private Unternehmungen, die schon seit Langem geplant sind. Freunde wiedersehen, leckeres Essen, Kaffee & Kuchen…darauf freue ich mich.

Bei so vielen Terminen und Aktionen ist es besonders wichtig, nicht den Überblick zu verlieren und eins nach dem anderen anzugehen. Nicht zu viel auf einmal wollen. Ich neige dazu, ungeduldig zu sein und am liebsten alles auf einmal zu wollen. Das ist aber leider nicht immer möglich, schon gar nicht in einer Zeit, in der ein Termin den nächsten jagt. Also nehme ich mir für den November vor, immer eins nach dem anderen zu machen und sich von der Flut an Terminen und Aufgaben, nicht verrückt machen zu lassen und der Reihe nach vorzugehen. Ich bin gespannt, wie es klappt!

♥ Habt einen entspannten November ♥

Aufregendes 2017

Hallo ihr Lieben,

Weihnachten ist nun vorbei. Wir hatten tolle, gesegnete Tage bei und mit unseren Liebsten. Die Kinder haben, trotz der ganzen Aufregung, gut mitgemacht. Isabella kam aus dem Stauen nicht mehr raus – überall gab es Geschenke und dann auch noch für sie. Was gibt es schöneres als leuchtende Kinderaugen? Elias sah das Ganze mit seinen 5 Monaten alles etwas pragmatischer – was gibt es schöneres als die eigenen Füße? 😀

Nun steht das Jahr 2016 vor der Tür und damit eine aufregende Zeit für uns. Wir haben nämlich ein neues Projekt – unser Eigenheim. Seit Wochen bin ich auf der Suche nach Inspiration. Zur Zeit sitzen wir gerade an den Bauplänen. Gar nicht so einfach alle Wünsche und das eigene Budget unter einen Hut zu bekommen. Groß, aber nicht zu groß. Drei Kinderzimmer, zwei Badezimmer, offene Küche, Schlafzimmer, Garage… Die ersten Entwürfe sind gemacht, aber es gibt noch viel zu entscheiden.

Bevor das neue Haus gebaut werden kann, muss jedoch das alte Haus erstmal weichen. Ich habe vor das Bauunterfangen mit euch zu teilen und euch über die Fortschritte auf dem Laufenden zu halten.

Außerdem werde ich das Projekt “Wunschgewicht” weiter in Angriff nehmen. Die ersten 20 kg sind bereits runter von den Hüften und weitere Kilos sollen folgen. Ich freue mich, wenn ihr mich auf meinem Weg begleitet.

Ab nächstes Jahr werde ich mich außerdem an einer veganem Ernährung versuchen. Durch die Low-Carb-Ernährung kann ich Fleisch einfach nicht mehr sehen. Außerdem habe ich seit der Schwangerschaft mit Elias Probleme Milchprodukte zu verdauen. Um mich auf dieses Projekt vorzubereiten, habe ich viele Bücher gelesen. Schließlich möchte man sich auch vegan nicht einseitig ernähren. Auch an diesem Weg werde ich euch teilhaben lassen.

Gespannt bin ich außerdem auf die Entwicklung unserer Mäuse. Elias hat zwischen den Tage schon seine erste Zähnchen bekommen.

Wie ihr seht hat 2018 viel für uns im Gepäck.

Welche Projekte habt ihr für das neue Jahr?

Mein Monatsmotto Dezember lautet: Geduld

Den November mit seinen vielen Terminen habe ich getreu meinem Motto „Eins nach dem anderen“ gut hinter mich gebracht. Irgendwie steckt mir die viele Arbeit zwar in den Knochen, aber ab jetzt kann es nur noch besser werden. Jetzt steht die gemütliche Zeit des Jahres vor der Tür und ich versuche sie immer wieder ganz bewusst zu erleben. In den ersten Wochen des Dezembers wird das allerdings noch etwas schwierig, da immer wieder Termine und eine Menge Arbeit anstehen.

Darum heißt es für mich Geduld haben! Abwarten und geduldig sein – nicht gerade meine Stärke. Aber es ist doch gerade die Adventszeit, in Kinder lernen, geduldig zu sein. Und warum soll das nur für Kinder gelten? Auch wir Erwachsene haben doch nie ausgelernt! Also – auf geht´s!

Frühstückswaffeln

Zutaten:

  • 75 g Haferflocken
  • 1 Scoop (ca. 10 g) Proteinpulver
  • 1 Ei
  • 1 Eiklar
  • etwas Soya light
  • etwas Backpulver
  • optional nach Geschmack Vanille, Kakao, Süßstoff und/oder Zimt

Zubereitung:

Ich zerkleinere die Haferflocken in einem Mixer zu einem “Mehl”. Anschließend füge ich die restlichen Zutaten hinzu und vermenge sie im Mixer bis eine dickflüssige Masse entsteht, den Waffelteig schließlich im leicht eingeöltem Waffeleisen backen.

Der Teig lässt sich auch für Pancakes nutzen. 😉

Guten Appetit!!

Matchashake – Power für Zwischendurch

Zutaten:

  • 300 ml Soya light – gekühlt
  • 30 g veganes Protein (Vanille)
  • 2 Bambuslöffel Matcha

Zubereitung:

Ich gebe alle Zutaten in den Mixer bis sich alles gut vermengt hat. Kalt genieße ich diesen Shake am Liebsten. 😉 Matcha sorgt für neue Power. Schnell und einfach.

Barfuß

Hallöchen ihr Lieben,

ich muss euch etwas erzählen. Die kleine Prinzessin hat mich wieder ordentlich zum Lachen gebracht. Sie liebt es barfuß zu sein. Daher versteht es sich von selbst, dass Schuhe, obwohl sie auch Schuhe liebt, nur dann angezogen werden, wenn es unbedingt sein muss, sprich, wenn wir unterwegs sind. Wie spießig von mir.

Wir sind also um die Mittagszeit mit dem Auto unterwegs. Die Kids sind müde, hungrig und dementsprechend anstrengend. Und was macht dann die Zuckermaus? Richtig! Die Schuhe stören und sie fängt an sich auf dem Rücksitz auszuziehen. “Großartig!” denke ich so für mich. Es folgt ein Diskussion zwischen Mutter und Tochter. Klar – diskutiere mit einer eineinhalbjährigen – sinnvoll. Inzwischen hat sie nackte Füße. Ich atme tief durch und sage schließlich ohne nachzudenken: “Toll Isabella. Riech mal an deinen nacki Füßen!” Gesagt. Getan. Die Kleine nimmt ihre Füße in die Hand und riecht kräftig dran und zur Antwort sagt sie schließlich: “KÄSE!” 😀

Genießt den Tag!